PWA Worldcup Pozo/Gran Canaria – Youthcontest

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Kaum zu Hause und schon wieder weg. Das nach Hause kommen war schon ganz schön toll. Meine Familie und meinen kleinen Bruder wieder zu sehen, statt Baumhaus wieder in keinem Bett schlafen. Das tat auch wieder ziemlich gut. Ich war aber auch nur 5 Tage zu Hause und bin dann nach Gran Canaria zum Jugend PWA Contest geflogen. Eine Woche Training, eine Woche Contest. Und Jake wieder treffen. Denn der war mittlerweile mit seinem Familientross auch auf Gran Canaria eingetroffen.
In Pozo war es dann wieder ganz anders als auf Maui. Ich glaube, es gibt keine Spots die mehr Unterschiede haben als Maui und Pozo. Auf Maui ist der Wind leicht und weht schräg ablandig von rechts mit hohen Wellen. In Pozo weht der Wind so unglaublich stark eigentlich direkt auflandig aber immer noch ein bisschen von links mit winzigen Wellen.
Ich musste dann bei bis zu 50 Knoten Wind alles neu lernen und habe in der Woche vor dem Wettkampf noch Stalled Front- und Pushloops mit Wind von links hinbekommen, so das ich mich eigentlich ganz gut vorbereitet für den Wettkampf fühlte.

Als der Wettbewerb dann aber anfing, waren die Wellen, die sowieso schon nicht so groß sind, dann auf einmal so richtig klein. So klein das sogar mein Homespot „Schlei“, der einem See ähnelt, sogar manchmal mehr Wellen hat. Egal, wir Juniors mussten raus in den Kategorien 13 und jünger, 14 und 15, und 16 und 17. Ich war somit dann in der mittleren Gruppe und hatte 9 Konkurrenten. Gestartet wurde in zwei 5er Heats. Die jeweils beiden besten kommen ins Finale.

In meinem ersten Heat konnte ich dann einen Frontloop stehen und hatte auch eine ganz gute Welle jedoch fehlte mir der Sprung und die Wellen waren nicht groß genug, um einen Pushloop zu springen. Somit habe ich dann noch einen Tabletop versucht. Jedoch haben die Judges diesen Tabletop als solchen gesehen und somit bin ich als dritter ausgeschieden. In der Gesamtwertung war ich dann also 5er, genau wie Jake, der in seinem Heat auch 3. wurde.
Zwei Tage später war der Wind noch immer nicht für die Pros ausreichend, so dass wir noch eine Single Elimination auskegeln durften. Die Bedingungen waren aber kein Stück besser als am ersten Tag. Zum Glück hatte ich am Vortag noch ein wenig Table Frontoops geübt. Somit hatte ich dann auch zwei Tricks die ich ohne Welle machen konnte. Diesmal hatte ich es dann mit einem Table Frontloop und einem einfachen Frontloop ins Finale geschafft. In dem Finale konnte ich dann die beiden Frontloops nochmals machen und ich hatte dann auch noch eine gute Welle. Ich hätte sogar fast noch einen Pushloop gestanden. Ich bin sensationell Zweiter geworden! Das hieß: Overall dritter! Treppchen, Wahnsinn. Ich habe mich unglaublich doll gefreut.
Im Allgemeinen war das eine sehr coole Wettkampf Erfahrung und auch ein sehr gutes Training.
Ich freue mich aber auch schon wieder auf ein paar schöne Sessions in Klitmøller und vielleicht finden dieses Jahr dann auch nochmal die Big Days statt. Auf die hätte ich auch sehr Lust.
Aloha, Henri

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